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Siemens Healthineers erweitert Photon-Counting CT-Portfolio

Drei Jahre nach der Markteinführung des weltweit ersten photonenzählenden Computertomographen stellt Siemens Healthineers die Naeotom Alpha-Serie mit zwei weiteren Scannern vor. Seit 2021 ist Naeotom Alpha das einzige kommerziell erhältliche System mit dieser Technologie, das für den klinischen Einsatz verfügbar ist. Mehr als eine Million Patientinnen und Patienten wurden bisher gescannt. Die photonenzählende Computertomographie ermöglicht die Aufnahme von Bildern mit höchstpräzisen anatomischen und funktionellen Details, indem jedes einzelne Röntgenphoton, das die Person durchläuft, „gezählt“ wird. Mit geringerer Strahlendosis als bei herkömmlichen CT-Scannern ist es möglich, selbst kleine Strukturen genau und mit weniger Artefakten zu erkennen und zu bewerten. So können die diagnostische Information und Präzision für eine schnelle Entscheidungsfindung und optimierte Bildgebungsabläufe maximiert werden.
5min
Veröffentlicht am 1. Dezember 2024

Chicago, Illinois, USA | 01.12.2024

  • Naeotom Alpha-Serie: zwei neue photonenzählende Computertomographen 
  • Hohe Bildqualität bei geringer Strahlendosis eröffnet neue diagnostische Möglichkeiten und kann Behandlungsabläufe verändern 
  • Breiter Einsatz der Technologie im Gesundheitswesen: weltweit erster Single Source Photon-Counting Scanner 
In der modernen Medizin ist die Computertomographie (CT) ein unverzichtbares Werkzeug, um frühzeitig und schnell Erkrankungen zu erkennen und zu bestimmen. Sie bildet das Rückgrat der radiologischen Diagnostik. Dennoch können nicht alle klinischen Fragestellungen mittels CT abgeklärt werden. Es gibt Krankheiten, bei denen die CT-Untersuchung keine eindeutige Diagnose liefert oder die notwendigen Behandlungsschritte nicht daraus abgeleitet werden können. Dann sind weitere Untersuchungen mit anderen Verfahren erforderlich, um die Erkrankung zuverlässig zu diagnostizieren. Auch werden Erkrankte aus verschiedenen Gründen nicht mit der schnellen und unkomplizierten CT untersucht, dadurch kann sich die Befundung verzögern: bei Kindern und Jugendlichen gibt es Bedenken aufgrund der Röntgenstrahlung, bei Personen mit Nierenerkrankungen aufgrund der oft eingesetzten jodhaltigen Kontrastmittel.

Anfang der 1930er Jahre dreht das „Siemens-Introskop“ zur Bildgebung die Strahlenquelle und den Röntgenfilm um ein Körperteil. Es ist die Geburtsstunde der Röntgentomographie.

1930er_Introskop

Godfrey Hounsfield entwickelte mit seinem Team Anfang der 1970er Jahre den ersten funktionsfähigen Computertomographen. Kurz darauf, 1972, beginnt Siemens mit der Entwicklung des ersten CT, „Siretom“. Der speziell für die Schädeldiagnostik entwickelte CT kommt 1975 auf den Markt. Der Scan einer zwei Zentimeter dicken Scheibe des Gehirns dauert etwa neun Minuten. Zwei Jahre später stellt Siemens sein erstes Ganzkörper-CT „Somatom“ vor.

1975_SIRETOM

Mit dem "Somatom Definition" zeigt Siemens den ersten Dual-Source-Computertomographen der Welt. Das Gerät verfügt über zwei Röntgenstrahler und zwei Detektoren, was klinische Aufnahmen mit bis dahin nicht gekannter Geschwindigkeit möglich macht.

2005_Somatom_Definition_16-9

Konventionelle CT-Detektoren sind ausentwickelt, die Innovationssprünge sind klein. Mit dem quantenzählenden CT gelingt Siemens Healthineers ein signifikanter Innovationssprung. Beispielsweise wird mit der neuen Technologie bis zu 40 Prozent weniger Strahlung oder Kontrastmittel benötigt.1

The insides of a Siemens Healthineers computer tomograph
Experten von Siemens Healthineers werden für ihre Entwicklung des ersten photonenzählenden Computertomographen für den Deutschen Zukunftspreis nominiert
Close-up of sensorboards in the production mount
Siemens Healthineers erweitert das Photon-Counting CT Portfolio um zwei weitere Scanner und löst damit das Versprechen ein, die leistungsstarke Technologie für mehr Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.
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